MFG - Erfolg nach dem DWG
Erfolg nach dem DWG


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St. Pöltens gute Seite

Erfolg nach dem DWG

Text Johannes Reichl
Ausgabe 09/2012
Das Höfefest, heuer am 15. September, ist das, was man einen klassischen Selbstläufer nennt. Diesen Status muss man sich freilich alljährlich aufs Neue erarbeiten, wie Macherin Daniela Wandl überzeugt ist, weil „auch Selbstläufer sehr bald abstürzen, wenn sie nicht mit gutem Inhalt gefüllt werden.“ Genau dieser macht aber den Unterschied zu manch anderer, schnell verglühenden Festivalsternschnuppe aus. Beim Höfefest garantiert hingegen das DWG (Daniela-Wandl-Gütesiegel) dauerhaften Erfolg, das folgendem Anspruch unterliegt. „In allem zählt in erster Linie die Qualität und das Besondere.“ Dennoch ist beachtlich, dass ein fast zwei Jahrzehnte existierendes Fest noch immer mit Neuerungen aufwartet und nicht alljährlich als „more of the same“ daherkommt. „Das ist im Grunde die größte Herausforderung“, gibt Wandl zu, und plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen. „Ich bekomme pro Jahr etwa 500 bis 600 Bewerbungen. Da sind zwar wenige, aber immer wieder doch tolle Sachen dabei“, insbesondere junge Künstler „die mit großem Können auftrumpfen.“ Weiters treten Künstler an sie heran, die über Mundpropaganda erfahren haben, „dass es so nett bei uns ist. Das sind nicht selten auch richtig bekannte Leute!“ Schließlich läuft Wandl in einer Art vegetativen Höfefest-Dauersuchmodus. „Ich habe immer – beim Zeitunglesen, Fernsehen etc. – eine Art selektive Wahrnehmung und sammle das ganze Jahr über Ideen, die zum Höfefest passen könnten.“ Die Herausforderung liegt zuletzt darin, aus all den Inputs ein rundes Programm zusammenzustellen, das sowohl dem Charakter des Festes als Ganzes gerecht wird, als auch jedem einzelnen „Hof-Kosmos“. Das Kunststück gelingt – DWG sei dank!