MFG - (Kein) Respekt
(Kein) Respekt


MFG - Das Magazin
St. Pöltens gute Seite

(Kein) Respekt

Text Beate Steiner
Ausgabe 09/2023

Ich-Bezogenheit und Alltags-Aggressivität nehmen zu – da kann jeder Erlebnisse erzählen. Aber: Sind das nur persönliche Empfindungen oder ist die Gesellschaft roher, rauer, rücksichtsloser geworden?


Die Hitze der letzten Woche erhitzte die Gemüter, machte uns alle reizbar. Das gesellschaftliche Klima aufgeheizt haben aber nicht nur die heißen Sommertage in der Stadt.  Wer spürt es nicht, dass aggressives Verhalten mehr wird, und die Leute an Respekt, Toleranz und Empathie verlieren. 
Klar, die Gesellschaft ist diverser geworden. Daher wird es immer wahrscheinlicher, dass meine Freiheit die Freiheit eines anderen einengt und der dann ungut reagiert. Aber welche Verhaltensweisen sind noch tolerierbar?
Dazu kommt, dass die Gesellschaft sensibler – woke – geworden ist für Verhaltensweisen, die als aggressiv wahrgenommen werden. Verhalten im Alltag, das vor einiger Zeit noch ignoriert wurde, ruft jetzt einen Shitstorm hervor.  Stichwort: Belästigung. Stichwort: Gendern. Stichwort: Kulturelle Aneignung. Dazu kommt, dass Medien und soziale Medien eine veränderte Atmosphäre schaffen, in der die Menschen ihren Alltag erleben.
Statistische Zahlen dazu gibt es nicht, aber dass rücksichtsloses Veralten zugenommen hat, bestätigen St. Pöltner unterschiedlichster Professionen und Sozialwissenschafter.

Es ist Handlungsbedarf
Einer, der sich mit Aggression und Gewalt auskennt, ist Florian Neuburg. Der Sozialwissenschafter ist im Vorstand bei „turn – Verein für Gewalt und Extremismusprävention“ und externer Lektor am Department Soziales der FH St. Pölten. Während sich der Befund einer „Verrohung der Gesellschaft“ schwer fassen und nicht messen lässt, sieht Neuburg u. a. zwei Bereiche, in denen es Handlungsbedarf gibt. „Da ist zum einen das Thema Femizide, also Morde an Frauen. Das hat im internationalen Vergleich stark zugenommen, da liegt Österreich in Europa weit vorne. Gerade in Lockdown-Zeiten während Corona haben die Frauenhäuser hier Alarm geschlagen“, erläutert der Sozialwissenschafter. 
Ein weiterer Bereich, der fast gebetsmühlenartig erwähnt wird, wenn es um aggressives oder beleidigendes Verhalten geht, ist das Internet. Während der Pandemie habe das Netz sicher zu einer Verschlechterung beigetragen: „Das Internet gab es natürlich schon vor der Pandemie, aber gerade in dieser Zeit haben sich, wenn man etwa an Verschwörungsideologen denkt, soziale Medien und Internetforen als Bereiche hervorgehoben, in denen viel destruktive Aggression vonstatten geht.“ Dass die Auswirkungen dabei nicht „im Netz“ bleiben, zeigt etwa der Fall Kellermayr – jene Ärztin, die sich nach Hassnachrichten und Morddrohungen das Leben genommen hat. 
Covid habe gleichzeitig keine grundlegend neuen Verhaltensweisen hervorgerufen. „Solche gesellschaftlichen Krisen gehen meist mit einer Art der Zuspitzung und Anspannung einher, dadurch werden Konfliktlinien, die eventuell vorher schon da waren, verstärkt. Die Krise wird damit zu einem Katalysator“, erläutert Neuburg. Besonders schwerwiegend sei, dass sich dabei Strukturen bilden, die auch über die Krise hinaus Bestand haben, also nachhaltig wirken können. 
Analog und digital haben viele von uns also verlernt, sich wertschätzend, respektvoll, höflich zu benehmen. Das spüren v. a. Mitarbeiter im Dienstleistungsbereich, aber auch Lehrer, Polizisten, Rechtsanwälte. Ein Stimmungsbericht aus verschiedenen St. Pöltner Welten.

Die Polizei
Die Menschen sind respektloser geworden, sind zum Teil sehr aggressiv, bestätigt Chefinspektor Johann Baumschlager. „Meistens ist das dem Übergenuss von Alkohol geschuldet, Alkohol verstärkt die Grundeinstellung.“ Etwa egozentrisches Verhalten. Da passiert es dann, dass Rettungsdienste von Betrunkenen blockiert werden, etwa bei einem Fest im Mostviertel, als eine Frau Pfefferspray versprüht hatte, die Security die Verletzten nach draußen brachte und die Sanitäter nicht zufahren und helfen konnten, weil die besoffenen Festbesucher den Weg nicht freimachten. Auch am St. Pöltner Bahnhof müssen die Polizisten immer öfter gegen aggressive Alkoholisierte vorgehen. „Unsere Leute sind geschult, leben die 3D-Philosophie: Deeskalation, Dialog, Durchsetzen“, erklärt der Leiter des Referats Medien der Landespolizeidirektion. 
In den Coronajahren haben auch die Demonstrationen zugenommen, bei denen die Polizei verstärkt den Unmut der Wutbürger zu spüren bekam: „Wir wurden sogar bezichtigt, die SS der Regierung zu sein.“
Derzeit beschäftigen die Klimakleber die St. Pöltner Polizei. „Das sind unangemeldete und daher verbotene Versammlungen.“ Dazu kommt, dass die Klimakleber auf der Autobahn schnell einen beträchtlichen Stau verursachten. „Das war am Stauende bei der nassen Fahrbahn sehr gefährlich, glücklicherweise ist nichts passiert“, schildert Gruppeninspektor Raimund Schwaigerlehner die Situation, bei der neun Personen mit Unterstützung von Sanitätern von der Fahrbahn gelöst und dann festgenommen wurden. Sie haben die öffentliche Sicherheit gefährdet – und den Zorn der wartenden Autofahrer auf sich gezogen. „Wir warnen vor solchen Aktionen am Flughafen und Gefährdung des Flugverkehrs. Regressforderungen könnten da sehr teuer werden“, sagt Johann Baumschlager.
Dann gibt es noch die Mitbürger, die in Österreich geltende Regeln nicht akzeptieren. „Auch die werden mehr“, bestätigt Johann Baumschlager. In Vösendorf haben zum Beispiel Hochzeitsgäste für einen Polizei-Einsatz gesorgt, weil sie mit Schreckschusspistolen aus dem fahrenden Auto schossen. Und der Mann, der sich wegen seines Glaubens weigerte, mit einer Polizistin zu sprechen, hat sich nicht durchgesetzt. 
Grundsätzlich, betont Johann Baumschlager, gibt es hier wenig Kriminalität. „St. Pölten ist eine schöne und lebenswerte Stadt.“

Der Rechtsanwalt
„Man bemerkt bei Gerichtsverhandlungen vermehrt, dass die Streitparteien selbstgerecht auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber wehleidig“ sind, sagt Rechtsanwalt Markus Mayer. Dazu sei die Sicht auf die Position der Gegenseite und damit die Vergleichsbereitschaft gesunken, auch das Misstrauen gegenüber Obrigkeiten habe zugenommen.  „Was der Richter sagt, wird in Zweifel gezogen. Auch der eigene Anwalt wird, wenn das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht, hinterfragt. Manche Klienten wechseln eher den Anwalt, bevor sie eigene Unzulänglichkeiten zugeben.“ Denn Nachgeben scheint zwischenzeitlich in unserer Gesellschaft als Niederlage zu gelten. „Wenn ich schon nicht gewinne, will ich auch nicht, dass der andere was davon hat.“ Das Ich-bezogene Weltbild verstärkt das Auseinanderdriften der Gesellschaft, ist der Spezialist für Arbeits- und Insolvenzrecht überzeugt: „Geht ein Unternehmen in Konkurs, redet man nicht über Sanierung, sondern wer schuld an der Insolvenz ist.“ 
Dazu komme die „Vollkasko-Mentalität“ vieler  Menschen und eine steigende Unwilligkeit gewisse Rechtspositionen zu akzeptieren. Wenn ein Anspruch – nach über zehn Jahren – verjährt ist, wird dies nicht nur nicht verstanden, sondern gar mit schlechten Bewertungen in Online-Portalen gedroht. „Das mangelnde Unrechtsbewusstsein resultiert auch aus Online-Medien“, ist Markus Mayer überzeugt und zitiert Gerichtspsychiaterin Heidi Kast­ner: Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen.

Der Vermesser
Vermesser Dominik Mesner wickelt für sein Unternehmen Vermessung Schubert bis zu zehn Grenzverhandlungen pro Woche ab. 
Da ist immer gute Mediation gefragt. Er beobachtet dabei gerade menschliche Verhaltensweisen in kritischen Situationen genau und hat sich so zum Experten für zwischenmenschliches Verhalten entwickelt. „Die Leute explodieren immer schneller und heftiger, wenn sie etwas aufregt. Und es wird schwieriger, sie wieder zu beruhigen.“
Auch hier dominiert das Thema Vollkasko-Mentalität: „Vor allem Menschen, denen es an nichts mangelt, sind der Überzeugung, dass ihnen noch mehr zusteht, von der Gesellschaft, vom Staat“, sagt Mesner und bringt ein Beispiel: „Am meisten fordernd sind oft finanziell sehr gut situierte junge Paare Ende 20, Anfang 30 mit ungefährdetem Job, viel Freizeit und einer besonders guten Work-Life-Balance …“

Das Bürgerservice
„Ein Amtsbesuch ist für viele Menschen nicht immer einfach“, entschuldigt Martin Koutny, dass sich das Benehmen der St. Pöltner gegenüber den Mitarbeitern des Bürgerservice seit der Pandemie verschlechtert hat: „Die Leute sind angespannt, oft in einer Zwangslage“. Die ältere Generation ist meist unhöflicher, beobachtet der Leiter des Bürgerservice im Magistrat. „Die stehen auf dem Standpunkt – ‚ich komm rein und ich will das jetzt‘ und wollen zum Beispiel nicht verstehen, dass sie fürs Passamt heutzutage einen Termin brauchen. ‚Weil das war ja vor 15 Jahren nicht so.‘“ Die Mitarbeiter im Rathaus sind auf diese Informationsdefizite eingestellt, weisen Nervigen mit fachlicher Kompetenz, Empathie und Freundlichkeit den richtigen Weg. Und antworten auch geduldig auf schräge Fragen: „Wo krieg‘ ich einen Wasserkocher her?“
97 Prozent des Parteienverkehrs läuft normal ab, betont Martin Koutny: „Die Leute sind oft auch dankbar, wenn wir ihnen weiterhelfen. Da halten wir die wenigen Prozent Unangenehmen gut aus.“ Die können aber ganz schön aggressiv sein, z. B. in der Niederlassungsbehörde. Das reicht bis zu Mord- und Bombendrohungen. „Diese ziehen allerdings Konsequenzen, also Anzeigen, nach sich. Wir schützen unsere Mitarbeiter“, so Koutny. 
Konsequenzen hatte auch der Amtsterror eines St. Pöltners: Er ist täglich erschienen, hat die Mitarbeiter sekkiert. Jetzt hat der Mann Hausverbot und darf das Rathaus nur mehr mit Polizei oder Begleitperson betreten.
Natürlich gibt es auch die, die sich bei Medien oder beim Bürgermeister beschweren wollen, wenn sie nicht kriegen, was sie wollen. „Wir ärgern aber die Leute nicht. Wir haben Vorgaben, die wir erfüllen müssen. Wir reflektieren aber auch, ob der Zorn der Menschen nicht doch gerechtfertigt ist – bei 700 Leistungen kann auch was schiefgehen. Nicht alle, die sich aufregen, sind im Unrecht.“

Die Lehrerin
Eva Heimberger-Maringer unterrichtet seit vielen Jahren in einer Volksschule. Die Lehrerin bestätigt, was viele vermuten: Auch Kinder sind in den letzten Jahren rücksichtsloser und bestimmender geworden. „Viele Eltern sind mit ihren Kindern überfordert“, weiß die erfahrene Pädagogin. Die Eltern sind oft selbst unter Druck, kommen mit ihrer Lebens- und Arbeitssituation nicht zurecht, schaffen es nicht, Energie in ihre Kinder zu stecken. Und sie behandeln Kinder wie Erwachsene, gehen auf deren Bedürfnisse zu wenig ein. „Die Kinder reagieren fordernd, ich-bezogen und sind nicht bereit zurückzustecken“, so Heimberger-Maringer und bringt das Beispiel eines auffälligen Buben in ihrer Klasse. Das Kind hat immer wieder den Unterricht gestört, sich nicht in die Gruppe integriert, war sozial überfordert. Die Eltern allerdings haben auf die Information aggressiv reagiert, keine Kritik zugelassen, die Lehrerin angegriffen, wie ihr Kind keine Regeln akzeptiert. Heimberger-Maringer: „Die Toleranz ist im Allgemeinen gesunken.“

Der Gastronom
Wie ist das mit dem kolportierten Fehlverhalten der Gäste in Lokalen, das Kellner ihren Job verleidet? „Damit lernt man umzugehen in der Gastronomie. Jeder hat seine eigene Methode, aufgeregte Mitmenschen runterzuholen“, sagt Gastronom Michael Glöckel. Allerdings gilt: „,Der Gast ist König‘ ist ein saudummer Spruch. Wir erbringen auf Augenhöhe eine Dienstleistung. Wir verlangen von unseren Mitarbeitern, dass sie sich respektvoll verhalten und erwarten das auch von unseren Gästen.“ Das passe zu 98 Prozent. Die meisten würden die Serviceleistung des Personals im Café Schubert schätzen, allerdings kriege man in der Gastro manchmal Watschen ab, die für jemand anderen bestimmt sind. „Und am Abend denkt man dann über den einzelnen nach, wo es nicht funktioniert hat.“
Wichtig ist dem Gastronomie-Unternehmer Fehlerkultur im Betrieb. „Unsere Kellner wissen, bei jeder Reklamation wird zurückgenommen und neu gebracht. Wenn etwas passiert, und das kann passieren, kommen die Mitarbeiter sofort zu mir“, betont Glöckel, dass er immer hinter seinem Team steht. Von einem Großteil der Gäste komme Wertschätzung. „Da haben die Leute Macht, mit so kleinen Sachen kann man die Stimmung verändern.“

Der Internetgruppen-Dompteur
Besonders deutlich, weil schriftlich, ist die zunehmende Rücksichtslosigkeit und Ich-Bezogenheit der Menschen in den sozialen Medien zu sehen. Diskussion gibt’s nicht, nur Schwarz-Weiß-Malerei, und immer wieder dieselben Aufreger-Themen, an denen sich dieselben Erregten abarbeiten, viele persönliche Angriffe und Beleidigungen. Facebook & Co. zeigen quasi einen verschärften Lupen-Blick auf unsere unfreundliche Lebenswelt. Einer, der als Administrator seine Gruppe im Griff hat und gekonnt deeskaliert, ist Ricardo Zanot. Der Gastro-Unternehmer investiert allerdings sehr viel Zeit in die „Betreuung“ seiner digitalen St. Pöltner. Zanot sieht es als seine Hauptaufgabe an, dass die Teilnehmer in seinen Kanälen respektvoll miteinander umzugehen. „Wir alle wissen, dass das im Internet schwieriger ist als im echten Leben. Die Sprache ist hier noch wichtiger, denn Instrumente wie Mimik, Gestik, Unterton fehlen völlig.“ Und das geschriebene Wort komme sehr oft sehr falsch an. Das Resultat: Bewusstes oder unbewusstes Missverstehen. Außerdem seien viele beim – anonymen – Schreiben deutlich harscher zu ihrem Gegenüber, als sie das auf der Straße wären. 
Wie aber schafft Ricardo Zanot, dass es in der Gruppe „Was ist los in St. Pölten“ vergleichsweise gesittet zugeht? „Das liegt daran, dass ich oft gebetsmühlenartig meine Prinzipien mitteile und auch nicht lockerlasse. Bei mir ist jede Meinung, fast jede Diskussion, erlaubt und erwünscht – solange man respektvoll miteinander umgeht.“ 
Als problematisch empfindet der Gruppen-Administrator, dass Themen, die die Menschen ohnehin spalten, permanent wiederholt werden. „Man fokussiert sich – in anderen Gruppen – auf die Unterschiede, niemals auf die Gemeinsamkeiten.  Und das überträgt sich auf unsere gesamte Gesellschaft.“ Was er in seiner Gruppe nicht akzeptiere, sind diverse wüste Beschimpfungen jedweder Art. Auch die immer wiederkehrenden Beiträge – Beispiel Domplatz – seien nicht erwünscht. „Die Gesellschaft weiß, dass der Domplatz die Gemüter erhitzt und ich sehe nicht ein, dass wir dreimal in der Woche jeweils Zehntausenden Menschen den immer gleich aussehenden Domplatz präsentieren und jede:r sich über jede:n aufpudelt.“ Er habe es zu seiner Aufgabe gemacht, ein neutrales Forum zu schaffen, in dem sich die Mitglieder austauschen und informieren können, „sicherlich jedoch nicht dafür, dass wir uns nur zanken, zoffen und schimpfen. Das können die Menschen gerne im realen Leben, oder in anderen Gruppen machen.“ 
Ricardo Zanot hält es dahingegen mit dem sehr gescheiten Motto: „Durch’s Reden kommen d‘ Leut‘ z’amm‘ – das wussten schon unsere Großeltern!

NETZBEISPIELE

AUFREGERTHEMA: DER DOMPLATZ-KLASSIKER
XXX: was mit den domplatz für ein theater gemacht in der innenstadt 
schliesst ein geschäft nach den anderen und ich höre nur domplatz
ZZZ: Wegen der Beton Wüste so ein Tam Tam machen, Stadtfest hätte 
wesentlich mehr Sinn so wie früher
YZX: Dieses Wort „Domplatzeröffnung“ ist eine Farce. Steinbeschauung 
wäre treffender. 
ZXY: Weiß jemand, an welchem Tag die Betonkünstler auftreten? Sorry, 
das musste sein. 
XXZ: Kalt wird es sicher auch nicht am BeDOMplatz. 
XXY: Traurigerweise für alle 3Tage Musik am Domplatz alle Eintrittskarten schon lange Ausverkauft.. Soviel... zu... einen Platz für alle St. Pöltner
ZZY: I bin mir ziemlich sicher, wenn du jetzt hingehst hast viel Platz.

AUFREGERTHEMA: FREQUENCY – DER MÜLL-KLASSIKER
XXX: so, jetzt muss ich mich auch einmal aufpudeln. bin soeben über die Traisenbrücke in Spratzern gefahren und, was sehe ich einfach unglaublich kein Müll weit und breit mehr ein DICKES DANKESCHÖN an alle, die bei der Hitze so tolle Arbeit leisten und geleistet haben, IHR SEID EINFACH TOLL.
YYY: ich finde es überflüssig, die Konzertbesucher sollen ihren Müll entsorgen.
ZZZ: Als ob sie noch nie etwas auf die Straße geworfen haben? Unschuldsengel
YYY: Ich nehme an, Ihnen gefällt es sicher, wenn man den Mist in ihren Garten schmeißt. Frau ZZZ, ich wünsche ihnen ein schönes Leben.

AUFREGERTHEMA: DER BAUSTELLEN-KLASSIKER
XXX: Hallo geht‘s noch!!! Mir ist schon klar, das Straßenbauarbeiten usw. gemacht werden müssen, aber sollte man das nicht so koordinieren, dass jeder halbwegs zu seiner Wohnung kommen kann? Dazu kommt natürlich auch, dass jetzt kaum Parkplätze vorhanden sind.
YYY: Verkehrschaos pur in St.Pöltens Innenstadt. Zufahrt in die Fuhrmannsgasse nur möglich, wenn man gegen die Einbahn fährt. Das wird auch von den Bauarbeitern empfohlen. Wem ist wohl so etwas eingefallen. Alle Zufahrten gesperrt und kein Plan. Verzweifelte fahren im Kreis!!!
ZZZ: Planlosigkeit ist das Beste was unser Straßenbauteam auf Lager hat, überall aufgraben und nichts fertigmachen. Mag. Beton schaut zu und rührt kein Ohrwaschel, ich werde mich bei den nächsten Wahlen daran erinnern, hoffentlich viele andere auch.