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St. Pöltens gute Seite

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Endlich beim richtigen Sender

Text Michael Müllner Ausgabe 02/2019

In Österreichs Wohnzimmern ist Martin Thür längst kein Unbekannter. Nach Jahren als Aushängeschild des Privatfernsehens, ist der mehrfach ausgezeichnete Fernsehjournalist und Anchorman nun an prominentester Stelle beim ORF gelandet. Ein Portrait über das neue Gesicht der ZIB 2 – und was das alles mit seiner Heimatstadt St. Pölten zu tun hat.

Der Weg auf den Küniglberg führt uns durch schmale Gassen und neugeschaffene Einbahnen, von denen unser Navi nichts weiß. Mitten im Wohngebiet erhebt sich dann Österreichs Medientempel beeindruckend über die Bundeshauptstadt. Hier also sitzt sie, die geballte Macht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Hier arbeiten mehr als tausend Menschen Tag für Tag, um unser Land zu unterhalten und zu informieren. Hier gehen Fernsehstars ein und aus. Als wir am Gebäude vorbeifahren, blickt ein junger Mann von einem riesigen Plakat auf uns herab: Martin Thür posiert neben dem Claim der aktuellen Kampagne – ORF. WIE WIR. Wie geht es einem, wenn man am täglichen Weg in die Arbeit als Testimonial des Dienstgebers auf Besucher und Arbeitskollegen blickt? „Desto mehr mit einem geworben wird, desto höher wird ja auch die Fallhöhe, wenn etwas schiefgeht. So gesehen wäre ich nicht traurig gewesen, wenn der ORF das etwas reduzierter angegangen wäre. Es war ein gewisses Risiko für das Haus, aber auch für mich. Jetzt, wo der Start gut gelungen ist, überwiegt aber natürlich schon die Freude, dass sich das Haus auch von Anfang an so prominent zu mir bekannt hat.“Martin Thür ist zwar neu im ORF, aber nicht neu für Österreichs Fernsehpublikum. Der 36-Jährige war 15 Jahre beim österreichischen Privat-Fernsehsender ATV und dort maßgeblich für die Informationsschiene des Senders mitverantwortlich. Er war das Gesicht des Privatfernsehens in diesem Land, besonders dann, wenn es um Wahlberichterstattung geht. Ein Fernseh-Vollblut-Profi also. „Diese ein bis zwei Minuten, wenn du allein im Studio stehst und weißt, jetzt gehst du das erste Mal mit der ZIB 2 am Sonntagabend für den ORF on air, jetzt gilt es… da ist mir schon ordentlich die Pumpe gegangen. Aber sobald das Rotlicht da war, war das alles weg und du machst einfach ganz normal deine Arbeit.“

Nicht gerade unerfahren
Normal heißt in diesem Fall halt auch, dass neben den zwei Kameraleuten im Studio auch 894.000 Menschen vor den Bildschirmen Thür bei seinem ersten Einsatz für den ORF zugeschaut haben. Jede ZIB 2 hat als Herzstück ein Live-Interview – neben Thür nahm niemand geringerer als Infrastrukturminister Norbert Hofer Platz. Was uns gleich zur nächsten Frage bringt: Wie bereitet man sich eigentlich auf Interviews vor – und sind Politiker besonders mühsam zu interviewen? „Ich bin ja nicht gerade unerfahren in der Innenpolitik. Norbert Hofer habe ich schon oft interviewt, nicht zuletzt dank des sehr speziellen Präsidentschaftswahlkampfes 2016. Dennoch bereitet man sich auf ein sechs bis sieben minütiges Interview stundenlang vor, an einem Sendungstag investiere ich rund 70 Prozent meiner Arbeitszeit für die Vorbereitung des Interviews. Man liest so viel über den Gesprächspartner. Meistens habe ich für so ein Gespräch dann einen Fragenkatalog, der zwei bis drei A4-Seiten füllt. Das muss man im Gespräch dann auch alles spontan abrufen können, gerade wenn es um Zitate oder Fakten und Zahlen geht, müssen diese sitzen. Je nach den Antworten des Gesprächspartners ergeben sich dann Eventualfragen. Vorbereitung ist also das Um und Auf. Bei Politikern ist es meistens so, dass sie zu jedem Thema schon oft befragt wurden und man sich auf die Antworten einstellen kann. Da kann man sich dann überlegen, wenn er X antwortet, dann frage ich ihn Y. Politiker sind Profis und daher sind ihre Reaktionen durchaus vorhersehbar. Schwieriger wird es aber bei anderen Menschen, die wenig oder gar keine Interviewerfahrung haben. Da ist es dann die Kunst sich auf seinen Gesprächspartner einzustellen. Man braucht Gespür. Wie nimmt man Nervosität? Wie liefert man Fragen, auf die man spannende Antworten bekommt? Es ist ein Handwerk.“Dabei gerät Thür auch ins Schwärmen. An Armin Wolf bewundere er, wie er trotz jahrelanger Erfahrung noch immer derart präzise informiert in seine Interviews geht. An Lou Lorenz-Dittlbacher bewundert er ihre Fähigkeit sich blitzschnell auf Gesprächspartner einzustellen. Doch nicht nur den beiden österreichweit bekannten ZIB-2-Präsentatoren streut er Rosen. Dem ganzen Team ist er dankbar. „Ich hatte ein bisschen die Sorge, dass es ganz schlimm wird. So nach dem Motto, da kommt einer von außen? Na den schauen wir uns mal an… Tatsächlich habe ich mich sehr gut aufgenommen gefühlt. Ich bin wirklich beeindruckt von der unglaublichen Qualität der Arbeit, die in diesem Haus geleistet wird.“ Wobei gerade die Größe des Hauses die Frage aufwarf, ob man denn einen Nicht-ORFler wie Thür überhaupt für den Job brauche. „Manche im ORF tendieren dazu, dass sich immer alles im Haus selbst entwickeln muss. Ich hingegen bin überzeugt, dass eine gute Mischung den Erfolg bringt. Kommt jemand wie ich von außen herein, so wird die ganze Arbeit vielfältiger, man hinterfragt Dinge in einem positiven Sinn. Ich wurde etwa schon gefragt, wie ich gewisse Visualisierungen zustande gebracht habe – meine Antwort war, ich habe es einfach gemacht und hatte gar nicht am Schirm, dass das möglicherweise nicht gehen könnte.“

Ganz anders machen
Das Einfach-machen ist wohl generell eine Grundhaltung von Thür. Vor seinem Wechsel zum ORF war er rund ein Jahr für Addendum tätig. Davor fünfzehn Jahre lang bei ATV. Sein Steckenpferd ist die Wahlberichterstattung. Thür ist in Journalistenkreisen berühmt für seine Excel-Listen. Wenn es um Wahlen in diesem Land geht, dann gibt es wohl kein Detail, das Thür nicht schon in Tabellenform erfasst und ausgewertet hätte. Doch woher kommt dieses Faible? „Bei ATV hatten wir defacto nichts, darum war es so spannend, hier eine neue Form der Wahlberichterstattung aufzubauen. Die erste Frage war, wie kommen wir am Wahltag an die offiziellen Daten, wie werten wir sie aus und bringen sie auf Sendung? Wir haben uns angeschaut, wie der ORF das macht und hatten dann zwei Ziele: Wir wollten es ganz anders machen, auch vom Erzählerischen. Und wir wollten schneller sein. Eben ein echtes zweites Angebot schaffen. Ja und dann ist es auch offen gestanden so, dass ich diese drei, vier Monate vor einer Wahl wirklich liebe. Ich mag diese wahnsinnige Aufgeregtheit, dass in dieser Zeit wirklich alles dramatisiert wird.“Apropos Politik. Wie ist das denn jetzt wirklich mit den politischen Interventionen? „Da haben viele Leute eine falsche Vorstellung. Es ist ja nicht so, dass dich jemand anruft und dir sagt, das du etwas nicht berichten darfst. Natürlich gibt es nach einer Sendung schon mal Feedback. Das ist aber auch völlig okay. Jeder kann meine Arbeit bewerten und sachliche Kritik üben. Es ist auch ein berechtigtes und übliches Spiel zwischen Journalisten und Pressesprechern, dass der Sprecher will, dass die Politik möglichst gut vorkommt. Aber das spielt für uns Journalisten keine Rolle. Ja, die Politik kann schon mal gut wegkommen, kein Thema. Aber es ist nicht unser Job, dass sie gut wegkommt, ebenso wenig wie es umgekehrt nicht unser Job ist, jemanden fertig zu machen. Wir wollen einfach neutral berichten, was wirklich Sache ist. Ich habe jedenfalls im ORF bis jetzt keinerlei Intervention mitbekommen. Außerdem wird das Thema hier im Haus wahnsinnig ernstgenommen. Die Redaktionen haben viel mitzureden. Ich kenne ja auch die Realität außerhalb des ORFs. Ich erinnere mich an Politiker, die bei meinem früheren Eigentümer angerufen haben und verlangt haben, meinen Chefredakteur zu feuern. Das passiert im Privatfernsehen ohne viel Aufsehen. Wenn das beim ORF passieren würde, gäbe es berechtigterweise einen gewaltigen Aufschrei, das würde sich niemand gefallen lassen, dafür machen die Leute hier einen viel zu guten Job.“Und dennoch sehen viele Menschen die Entwicklung des ORF gefährdet. Blicke nach Ungarn oder Polen lassen Sorgen aufkommen, dass die Politik auch in Österreich den unabhängigen ORF an die Kandare nehmen wird. Thür sieht das unaufgeregt: „Als Mitarbeiter des Hauses warne ich natürlich vor bedenklichen Entwicklungen. Andererseits bin ich sehr stolz auf den breiten Rücken der Mitarbeiter. Da knickt niemand beim ersten Wind ein. Es gibt ein natürliches Spannungsfeld zwischen Medien und Politik, das war schon immer so. Ich werde den Eindruck nicht los, dass es schon immer geheißen hat, so schlimm war es noch nie. Wir sollten nicht ständig in hyperventilierende Todesangst verfallen.“

Am Puls der Zeit
Dennoch ist nicht alles eitel Wonne in der heimischen Medienlandschaft. Thür ist Mitorganisator der Österreichischen Journalismustage, er kennt die Szene bestens und blickt auch über die österreichischen Grenzen hinweg. „Meiner Meinung nach sind leider viele Kollegen in der Branche naiv, wenn es um die Zukunft ihrer Dienstgeber geht. Ich glaube nicht, dass es jedes Medium immer geben wird. Wir sind in einem brutalen, ständigen Überlebenskampf. Die Folge ist, dass wir uns täglich die Puste rauslaufen müssen, sonst werden uns die Leute nicht mehr am Abend einschalten. Und ja, es stimmt, gute Journalisten haben immer einen wahnsinnigen Druck, es ist ein verdammt harter Job und der geht sich nicht aus in 38,5 Wochenstunden. Wenn du an die Spitzenleute unserer Branche denkst, einen Armin Wolf, einen Florian Klenk, eine Anna Thalhammer… die arbeiten alle sechzig Stunden die Woche.“ Was einen Top-Innenpolitik-Journalisten ausmacht? „Du musst ständig am Puls der Zeit sein, du musst immer wissen, worum sich die politische Debatte in dem Land gerade dreht – am besten auch im hintersten Winkel. Wenn du nicht ständig verfolgst, worüber die Leute reden, dann fehlt dir das Basiswissen, dass du abrufen kannst, wenn du dann konkret gefordert bist. Wenn wir ein Interview planen, dann muss ich sofort aus meinem Gedächtnis abrufen können, wo ich nachschaue, wo ich nachlese, was jemand zu einem beliebigen Thema irgendwann irgendwo mal gesagt hat. Das ist die Grundlage für den Job.“Ein Job, dessen Knochenarbeit hinter der Kamera und damit außerhalb der Wahrnehmung der Zuschauer passiert. Meist wird intensiv über die Studiogäste der nächsten Tage diskutiert. Wer in die ZIB 2 eingeladen wird, ist gerade für dieses Format eine entscheidende Frage. Doch eine Sendung besteht aus mehr als einem Interview. Ein rund zehnköpfiges Team produziert für die ZIB 2 die einzelnen Beiträge, die eigenen Geschichten zu den Themen des Tages. Auch Thür ist „Producer“ und produziert Geschichten für die Sendungen unter der Woche. Auf Sendung ist er dann immer am Sonntag – und zusätzlich unter der Woche, wenn er für Lou Lorenz-Dittlbacher oder Armin Wolf einspringt. Gerade dieses Geschichten-Machen ist auch eine Spezialität des gebürtigen St. Pöltners. „Ich habe nach der Matura am Gymnasium aufs Bundesheer gewartet und in dieser Zwischenzeit bei P3tv gearbeitet. Dort habe ich dank Rudi Vajda eine großartige Ausbildung bekommen. Ich denke, in großen Medienhäusern erhält man heute niemals so eine tolle Ausbildung, wie ich sie beim kleinen P3tv bekommen habe, gerade auch im technischen Handwerk, das war schon top. Und ja, man lernt im Lokaljournalismus auch zu Geschichten erzählen. ‚Mach einen Beitrag über die Eröffnung des Möbelhauses.‘ Da musst du dir schon was einfallen lassen, wenn der Beitrag dann auch interessant zum Anschauen sein soll. Mein erster Beitrag drehte sich um das Stadttheater. Der damalige FPÖ-Politiker Hermann Nonner – ich glaube, er war sogar Stadtrat, in St. Pölten wird ja jeder Stadtrat – hatte sich über irgendeine Aufführung aufgeregt oder so etwas. Ja, und da musst du dann was daraus machen.“ 

Sicherheit und Planbarkeit
Das journalistische Erweckungserlebnis lieferte aber indirekt seine Liebe zum Film. Politische Eitelkeiten zwischen roter Stadt und schwarzem Land schienen damals ein Programmkino scheitern zu lassen, was Thür zu einem erbosten Leserbrief an das St. Pöltner Jugendmagazin „Joynt“ veranlasste. „Der Chefredakteur rief mich dann an und sagte, dass aufgrund des abgedruckten Leserbriefs der zuständige Kulturstadtrat Siegfried Nasko mit ihm und mir ein Gespräch führen wollte. Ich dachte: ‚Hey, cool, die Politik hört doch auf ihre Bürger!‘ In Wahrheit hat uns Nasko eine halbe Stunde lang angeschrien, was wir uns eigentlich einbilden. Danach war mir klar, ich mach was mit Journalismus.“Thür zog bald nach dem Bundesheer nach Wien, schnupperte in ein Studium (Theater- und Kommunikationswissenschaften), heuerte aber dann bei ATV an. Und blieb fünfzehn Jahre. „Als Journalist arbeitest du nie selbständig, du bist immer Teil eines Teams, nie ganz unabhängig. Doch bei ATV konnte ich sehr viel entwickeln und selber auf die Beine stellen. Besonders stolz bin ich auf das Interviewformat Klartext, bei dem ich alles selber entscheiden konnte – sofern ich das Geld dafür auch selber auftreibe.“ Schon bald war ihm klar, dass Privatfernsehen in Österreich nicht refinanzierbar ist. „Ich bin nun ein paar Wochen beim ORF und haben erstmals seit meiner Berufstätigkeit nicht die Sorge, ob es das Unternehmen, für das ich arbeite, in zwei Jahren überhaupt noch gibt. Diese Sicherheit und Planbarkeit haben für mich schon auch einen großen Wert, weil ich es eben überhaupt nicht gewöhnt bin.“ Der ORF sei schon immer irgendwie ein Ziel gewesen. „Obwohl ich sehr gerne bei Addendum war und mich für jedes weitere Medium, das es in Österreich gibt, wirklich freue, war immer klar, dass ich die Chance natürlich ergreife, wenn ich sie bekomme. Da auch im ORF derzeit ein großer Kostendruck herrscht und die Personalsituation nicht einfach ist, ehrt mich umso mehr, dass man mir diese Chance bietet.“Die Bande zur Geburtsstadt hält Thür weiterhin aufrecht. „Mit dem Zug bin ich im Nu am St. Pöltner Hauptbahnhof. Vor kurzem habe ich entdeckt, dass es eine sensationelle Taktung nach St. Georgen gibt, wo meine Eltern leben. Rund einmal im Monat bin ich bei meinen Eltern und bekomme natürlich mit, was sich in St. Pölten tut. Außerdem sind viele meiner besten Freunde St. Pöltner. Ich habe einen guten Draht etwa zum SKW. Dass sich nach all den Jahren endlich eine Lösung für den Sonnenpark ergeben hat, das hat mich wirklich unglaublich gefreut. Auch die Tatsache, dass sich St. Pölten um den Titel der Kulturhauptstadt 2024 beworben hat, ist ein gewaltiger Fortschritt, weil damit endlich alle Protagonisten gewürdigt werden, die schon bisher sehr viel geschaffen haben. Ich würde mich freuen, wenn sich St. Pölten durchsetzt!“Noch eine Leidenschaft darf bei einem Thür-Portrait nicht unerwähnt bleiben: seine Einsätze in den USA. Gerade in Wahlkampfzeiten berichtete er für ATV über das Mutterland der politischen Berichterstattung: „Bei der visuellen Aufbereitung sind uns die Staaten einfach zehn Jahre voraus, was wohl daran liegt, dass sie so ein riesiger, homogener Markt sind, indem man auch einfach mal Dinge ausprobieren kann, woraus Innovationen entstehen, die erst später bei uns ankommen.“ Ob das schon eine Bewerbung als USA-Korrespondent ist? „Nein, ich bin bei der ZIB 2 gerade mehr als glücklich. Ich bin 36 Jahre alt, mal schauen, was die Zukunft bringt. Aber ja, der ORF ist auch dahingehend ein unglaublich attraktiver Arbeitgeber, weil man so ein einzigartiges, riesiges Betätigungsfeld hat. Wer weiß?“ 


Zur Person
Martin Thür wurde 1982 in St. Pölten geboren und sammelte nach der Matura erste Medienerfahrung bei P3tv. Als Student zog er nach Wien und setzte seine Karriere als Fernsehjournalist bei ATV von 2002 bis 2017 fort. Für das von ihm entwickelte Format „Klartext“ erhielt er 2015 den Jury-Preis der ROMY. Seit 2019 präsentiert er die ZIB 2 am Sonntagabend. Seine Bande zu St. Pölten ist Dank Familie und engen Freunden intakt, sein Verhältnis zu St. Pölten sei „typisch“, so Thür: „Ich bin der erste bei jedem St. Pölten-Witz, aber wehe jemand von außen schimpft auf die Stadt, dann verteidige ich sie mit Herzblut!“


Coming Home
Martin Thür leitet am 24. April, 19 Uhr, in der ehemaligen Synagoge St. Pölten die Diskussion „Europa daheim – Wie können wir den großen europäischen Herausforderungen im Kleinen begegnen“. Es diskutieren der ehemalige EU-Kommissar und Präsident des Europäischen Forums Alpbach Franz Fischler, die Politikwissenschaftlerin Sonja Puntscher-Riekmann, die Leiterin des Departments Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Uni Krems Ulrike Guerot sowie der Projektleiter der  NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH Jakob Redl.