MFG - Das Magazin
St. Pöltens gute Seite

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Die Hoffnung stirbt zuletzt

Text Johannes Reichl Ausgabe 09/2016

Ein bisschen dürfte sich Helmut Meder wie in der „Unendlichen Geschichte“ vorgekommen sein. Bereits 2006 kaufte er mit seiner Privatstiftung das 27.000m² große Merkur- und ehemalige Dampfbäckereigelände und wollte dort mit Partnern ein Einkaufszentrum errichten „was aber letztendlich an den hohen Forderungen von Baumeister Julius Eberhardt für den angemieteten unteren Parkplatz in der Rödlgasse scheiterte.“ Jetzt, zehn Jahre später, wurde endlich eine Lösung gefunden. „Die Merkur Warenhandels AG errichtet mittels Superädifikat auf dem Dampfbäckereigelände ein völlig neues Fachmarktzentrum mit über 8.000m² Verkaufsfläche.“ In diesem werden sich die bisherigen Mieter wiederfinden. Steht der Bau, was 2018 soweit sein soll, wird der alte Merkur abgerissen und ebendort ein Restaurant sowie 431 PKW-Abstellplätze samt neun E-Ladestationen errichtet. Zugleich wird dann ein anderes Meder-Projekt starten. 2015 hat seine Privatstiftung oben genannten Parkplatz in der Rödlgasse (9000m²) erworben und wird dort ein zweigeschossiges Fachmarktzentrum „mit mindestens zehn Geschäften“ samt Parkplatz und Tiefgarage umsetzen. Am Nachbargrundstück werden übrigens auf Sicht Wohnungen der Wohnungsgenossenschaft St. Pölten entstehen, die in Kürze ihr Junges Wohnen-Projekt neben dem VAZ startet. Der Süden lebt auf – welcome to Southpark!