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St. Pöltens gute Seite

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Alles zusammen, bitte!

Ausgabe 11/2019

Im Dezember beschließt der Gemeinderat das erste Stadtbudget, das nach neuen gesetzlichen Regelungen mehr Vergleichbarkeit zu anderen Organisationsformen bringt. Gemeinden bilanzieren zukünftig wie alle anderen, man sieht also das Vermögen, das die Stadt in einem Zeitraum schafft und wie sich dieses entwickelt. 198,6 Millionen Euro wird die Stadt (ohne ausgelagerte Gesellschaften) im Jahr 2020 ausgeben, knapp zwei Millionen sollen als Nettoergebnis unterm Strich überbleiben, die Stadt würde weniger ausgeben, als sie einnimmt, das Stadtvermögen steigen. Besonders glücklich sind die Finanzverantwortlichen mit der Kommunalsteuer, sie wird um zehn Prozent höher budgetiert als im Vorjahr, was von einer brummenden Wirtschaft zeugt. Mit der Finanzkraft steigen aber auch die Umlagen, die an das Land abzuführen sind, auf knapp 40 Millionen. Zahlreiche Bauvorhaben in Bildung, Kultur und Infrastruktur erhöhen den Schuldenstand um vier auf etwa 117 Millionen, wobei im Jahr 2027 aus alten Krankenhaus-Krediten gut 50 Millionen fertig getilgt sind.