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Rallye Waldviertel stößt an ihre Grenzen

Text Thomas Schöpf Ausgabe 12/2016

International wie noch nie mit 88 Fahrern aus 16 Nationen war die 36. Rallye Waldviertel mit ihren Hot Spots St. Pölten und Grafenegg.

Mit über 35.000 Zuschauern, 4.000 davon alleine bei den Sonderprüfungen im VAZ, war die 36. Auflage der Rallye Waldviertel eine der erfolgreichsten der Geschichte. Grafenegg und St. Pölten hatten sich schon letztes Jahr als Hot Spots bewährt. Und diverse Kleinigkeiten gegenüber der Premiere – zum Beispiel bessere Einsicht auf die schnellere „Super Special Stage“ oder kürzere Wege zwischen den Sonderprüfungen – wurden vom Veranstalterteam rund um Organisationsleiter Helmut Schöpf ausgemerzt. Dennoch ist Schöpf nicht ganz zufrieden: „Die Bilder der Live-Übertragung gehören noch verbessert. Da hat der Blickwinkel teilweise nicht ganz gestimmt.“ Hier gelte es mit TV-Partner ORF weiter zu tüfteln. Größere Unfälle gab’s keine, ungewollte Ausflüge in den einen oder anderen Acker sehr wohl. Außer einer Ellenbogenverletzung eines Beifahrers wurde Schöpf nichts gemeldet „und die Ausritte werden wir genau analysieren.“
Ob die Rallye nächstes Jahr in der Form noch einmal zu realisieren ist, kann der Böheimkirchner noch nicht sagen. „Dafür brauche ich wieder die tolle Unterstützung der Sponsoren. Denn alleine der erste Tag in St. Pölten kostet mehr als so manch andere Rallye in Österreich.“ Deshalb wird er in den nächsten Wochen Gespräche mit seinen Partnern führen, allen voran dem Land Niederösterreich und der Stadt St. Pölten.