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St. Pöltens gute Seite

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Dialog

Text Roul Starka Ausgabe 02/2018

Ich: „Hallo Facebook, was machst du gerade?“
Fb: „Ich verdiene mich deppert.“
Ich: „Aber für mich bist du doch gratis!“
Fb: „Das glaubst du nur.“
Ich: „Hm. Warum bist du so erfolgreich?“
Fb: „Weil du so eitel bist.“
Ich: „Ich will mich ja nur mitteilen.“
Fb: „Das könntest in einem Kaffeehaus auch.“
Ich: „Ich liebe Kaffeehäuser!“
Fb: „Ja, aber noch mehr liebst du deine Faulheit. Bei mir kann man sich auch ohne duschen und Zähne putzen wichtig machen.
Ich: „Du bist … ja, was bist du eigentlich?“
Fb: „Eine Maschine, funktioniere so ähnlich wie Nikotin. Emotschi, Emotschi, such dir eins aus. Haha.“
Ich: „Man schreibt ‚Emoji‘.“
Fb: „Hahaha. Du süßer Lehrer du. Genau so funktioniere ich auch. Genial.“
Ich: „Durch dich hab ich viele Menschen kennen gelernt!“
Fb: „Durch mich hast du viele Menschen in den Kaffeehäusern nicht kennen gelernt.“
Ich: „Ja, aber … das kann man doch kombinieren!“
Fb: „Mut und Liebe – oder Eitelkeit und Faulheit, da muss man sich entscheiden.“
Ich: „Du bist ganz schön unangenehm und unsympathisch!“
Fb: „Aber die bislang erfolgreichste Religion. Ihr plärrt den ganzen Tag wie kleine Kinder, zeigt mit dem Finger auf andere – und ich verdiene Milliarden damit.“
Ich: „Wie auch immer, die wenige Zeit, die ich mit dir verbringe…“
Fb: „Du verbringst sehr viel Zeit mit mir ...
Ich: „Du nervst.“
Fb: „Nagozzeidank.“