MFG - Das Magazin
St. Pöltens gute Seite

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Camo & Krooked

Text Gotthard Gansch Ausgabe 11/2013

Eine Woche nach dem Hl. Nikolaus und Krampus besucht ein mit ähnlich bekanntes Duo St. Pölten: Am 13.12. kommen Camo & Krooked ins Warehouse!

Camo & Krooked sind zwei österreichische Drum’n’Bass Produzenten und DJs. Im Zuge ihrer Tour legen sie nicht nur in Städten wie Sydney, Rotterdam, Manchester, Rom, Warschau oder Lille einen Stopp ein, sondern eben auch in St. Pölten. Die Stopps in Österreich (auch noch Graz, Innsbruck, Salzburg und Wien) seien dabei etwas ganz Besonderes, wie sie betonen: „Unsere ganze Österreich Tour fühlt sich wie ein großes Heimspiel an. Für uns ist sie jedes Jahr definitiv das Highlight der Saison! Die Partys sind voll mit Freunden und bekannten Gesichtern, die Stimmung am Höhepunkt – wir freuen uns schon!“ So kann der aus Lilienfeld stammende Markus (Krooked) gerade in St. Pölten auf sein Heimpublikum bauen, Reinhard (Camo) wurde in Salzburg geboren und hofft dort auf zahlreiche Unterstützung. St. Pölten sei dabei bereits seit einigen Jahren, noch vor Festivals wie etwa dem Beatpatrol, als Drum’n’Bass Hochburg bekannt gewesen – „wo die wildesten Partys gefeiert worden sind“. Für die Größe der Stadt sei die Szene definitiv stark, im internationalen Vergleich aber eben eine kleine Stadt – wobei Camo & Krooked mit einem Augenzwinkern anmerken: „Size doesn’t matter!“

Zeitgeist. Mit im Gepäck haben die beiden auch ihr neues Album „Zeitgeist“, an dem anderthalb Jahre gearbeitet wurde. Der Name der Scheibe soll hierbei die Vermischung verschiedenster Musikrichtungen aus unterschiedlichen musikalischen Epochen mit „unserem eigenen Sound der Zukunft“ andeuten. Die vorangegangene Studioarbeit, der Versuch, sich selbst immer und immer wieder zu übertreffen, sei dabei die wahre Herausforderung an ihrem Beruf. Das Reisen gehöre auch dazu, sei aber zur Routine geworden. „Die Berufung beginnt schließlich beim DJing im Club, ohne dessen Kick wir wohl gar nicht mehr leben könnten“, wie sie voller Enthusiasmus berichten. Ihr Interesse an elektronischer Musik habe sich dabei bereits sehr früh heraus kristallisiert: Es begann im zarten Alter mit dem Hören von Vangelis oder Jean Michel Jarre, führte weiter zu ersten Gehversuchen in der Produktion mit Einsteigerprogrammen sowie zu ersten Releases und gipfelte schließlich in einer Karriere auf großen internationalen Bühnen – so sind sie mittlerweile etwa Dauergast beim größten Electronicmusicfestival der Welt, dem „Ultramusic“ in Miami. Satt sind sie deswegen aber noch lange nicht, sie richten den Blick weiter nach vorne – und die nächsten Projekte sind bereits im Köcher!